Maison du Grand Fauconnier, Haus in Frankreich
Die Maison du Grand Fauconnier ist ein Steinhaus im gotischen Stil in Cordes-sur-Ciel, Frankreich, und wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet. Das Gebäude hat drei Stockwerke mit spitzbogigen Fenstern und verzierter Fassade aus rotem Sandstein, ausgeschmückt mit Tierskulpturen, Pflanzenmotiven und zwei Personenfiguren an den Steinmetzarbeiten.
Das Haus wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von einer wohlhabenden Familie erbaut und 1856 von der Stadt erworben. Die Stadt führte ab 1878 Restaurierungsarbeiten durch und ließ das Gebäude 1875 als historisches Denkmal eintragen, wodurch seine Struktur und sein Aussehen geschützt wurden.
Die Maison du Grand Fauconnier trägt ihren Namen von den Falken-Skulpturen an der Fassade, die auf die mittelalterliche Jagd mit Falken hindeuten. Die Darstellungen von Vögeln und Tieren in den Steinmetzarbeiten spiegeln die Interessen und den Status der wohlhabenden Familie wider, die das Haus erbaut hat.
Das Haus liegt in der Altstadt von Cordes-sur-Ciel an einer Fußgängerzone und ist leicht zu Fuß erreichbar. Heute beherbergt es ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, das Besuchern den Zugang zum Inneren ermöglicht, während sie gleichzeitig die gotische Architektur erkunden können.
Die Fassade zeigt eine seltene Malerei aus der Gründungszeit, die eine Pferderennen-Szene mit drei gekleideten Reitern darstellt, die in Tönen von Ocker, Rot und Schwarz gemalt ist. Diese ursprüngliche mittelalterliche Kunstarbeit ist noch heute an der Steinmetzerei sichtbar und gibt einen Einblick in die künstlerischen Vorlieben der Familie, die das Haus bewohnte.
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