Musée des arts africains, océaniens et amérindiens, Ethnographisches Museum in der Vieille Charité, Marseille, Frankreich.
Das Musée des arts africains, océaniens et amérindiens ist ein ethnografisches Museum in der Vieille Charité und beherbergt Masken, Statuen und Zeremonienobijekte aus drei Kontinenten, die hauptsächlich im zweiten Geschoss ausgestellt sind. Die Sammlung umfasst afrikanische Ritual-Objekte, ozeanische Kunstwerke und amerikanische indigene Stücke in separaten Ausstellungsbereichen.
Das Museum wurde 1992 gegründet und erhielt 2003 die offizielle Bezeichnung Musée de France, was es als nationale Kulturinstitution anerkannte. Diese Anerkennung markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Institution und ihrer internationalen Wahrnehmung.
Der afrikanische Bereich zeigt Initiationsmaskierungen aus dem Senegal, die mit Hörnern, Fasern und Samen verziert sind und bei rituellen Zeremonien der Diola-Menschen getragen wurden. Diese Objekte verdeutlichen, wie solche Masken Teil von sozialen Übergängen und gemeinschaftlichen Feiern sind.
Das Museum ist in einem Innenhof der Vieille Charité untergebracht, einem belebten öffentlichen Raum mit Treppen, die zur zweiten Ebene führen, wo sich die Hauptausstellungen befinden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und beachten, dass einige Bereiche möglicherweise bei schlechtem Wetter schwer zugänglich sind.
Die Ozeanien-Amerika-Sammlung enthält etwa 80 geschnitzte menschliche Schädel und nordamerikanische Federschmuck aus verschiedenen Kulturen, die als eine der bemerkenswerteren Aspekte der Ausstellung gelten. Diese Stücke zeigen die Vielfalt ritueller Praktiken und künstlerischer Ausdrücke aus nicht-europäischen Gesellschaften.
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