Passage Saint-Pierre-Amelot, thoroughfare in Paris, France
Das Passage Saint-Pierre-Amelot ist ein schmaler Durchgang im 11. Arrondissement von Paris, der sich etwa 275 Meter weit erstreckt und nur etwa 3,5 Meter breit ist. Entlang des Weges sieht man alte Backsteingebäude mit Geschäften, kleine Büros und Wohnungen, wobei die Straße an der rue Amelot beginnt und am boulevard Voltaire endet.
Der Durchgang wurde 1868 offiziell benannt und war ursprünglich unter dem Namen passage Saint-Pierre-Popincourt bekannt, als er Anfang des 19. Jahrhunderts eröffnet wurde. Das Viertel war historisch eine Arbeiterzone, die mit der Stadt wuchs und viele seiner Gebäude ihre alte Ausstrahlung bewahrt haben.
Der Name des Durchgangs stammt von der nahegelegenen rue Amelot, die früher rue Saint-Pierre-Popincourt hieß. Der Ort spiegelt die Vergangenheit des Viertels als Arbeitergegend wider, wo Menschen noch immer ihre täglichen Wege gehen und sich vor Haustüren unterhalten.
Die Wege sind sehr eng, und das Fahrverkehr ist auf 15 km/h begrenzt, was es zu einem sicheren und angenehmen Ort zum Spaziergang macht. Viele Einheimische nutzen den Durchgang als schnelle Verbindung zwischen rue Amelot und boulevard Voltaire für tägliche Besorgungen oder als Fußweg.
Ein Banksy-Kunstwerk mit dem Titel 'La Jeune Fille triste' tauchte Jahre nach dem Anschlag vom November 2015 auf einer Tür auf, wodurch die moderne Geschichte des Ortes geprägt wurde. Der Durchgang war an jenem Tag eine Fluchtroute für Menschen, die aus dem Theater Bataclan flohen.
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