Steingräber, Archäologische Stätte in Saint-Mitre-les-Remparts, Frankreich.
Das Oppidum von Saint-Blaise ist eine archäologische Stätte auf einem Felsenplateau zwischen zwei Seen in der Provence. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Hügel mit Fundamenten von Häusern, Befestigungsmauern und Schutzbereichen aus verschiedenen Zeitaltern.
Die Stätte entstand als etruskischer Handelsposten im 7. Jahrhundert vor Christus, als Seehändler hier Salz abbeuteten und mit Marseille konkurrierten. Danach ließen sich Kelten und Ligurer nieder, dann Römer, und schließlich bauten Christen eine Kapelle an diesem Ort.
Der Ort trägt den Namen des Heiligen Blasius und zieht Besucher an, die die Schichten verschiedener Bevölkerungen sehen möchten, die hier gelebt haben. Man kann beim Spaziergang die Spuren unterschiedlicher Epochen in den Steinstrukturen erkennen.
Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da das Gelände uneben ist und einige Wege steil ansteigen. Die beste Zeit zum Erkunden ist in den frühen Morgenstunden oder späteren Nachmittagen, wenn es weniger heiß ist.
Mehrere Befestigungsmauern liegen übereinander wie gestapelte Schichten, da jede Generation die Mauern der früheren überlagerte. Dies zeigt, wie Menschen über Jahrtausende hinweg denselben Hügel wieder und wieder befestigt haben.
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