Fort de Bouc, fort à Martigues (Bouches-du-Rhône)
Das Fort de Bouc ist eine historische Festung auf einer felsigen Insel am Kanal de Caronte, der sich zum Golf von Fos öffnet. Die quadratische Haupttürme stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist von dicken Steinmauern umgeben, die sich über Jahrhunderte bewährt haben.
Das Fort wurde im 13. Jahrhundert erbaut, um die Einfahrt zum Canal de Caronte zu schützen und die Küste zu überwachen. Im 16. Jahrhundert wurde es während des Krieges zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich angegriffen, widerstand aber und wurde später von französischen Ingenieuren mit Bastionen verstärkt.
Der Name 'Bouc' stammt aus dem Provenzalischen und bedeutet 'Flussmündung', was die geografische Lage dieses Ortes widerspiegelt. Das Fort war über Jahrhunderte ein Beobachtungspunkt für Seeleute und Soldaten, die die Bewegungen auf dem Wasser überwachten und Schiffe führten.
Das Fort liegt auf einer Insel und ist über einen Weg oder Boot erreichbar, je nach Bedingungen. Der Spaziergang um die Mauern bietet von oben gute Aussichten, es ist aber uneven Boden und windig, was festes Schuhwerk und Geduld erfordert.
Das Fort wurde teilweise während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen besetzt und später von den Alliierten beschädigt, um zu verhindern, dass es weiterhin als Waffenplatz diente. Die Familie Bonnefons, französische Ingenieure, leitete die Verstärkungsarbeiten im frühen 17. Jahrhundert und prägte damit das Aussehen des heutigen Forts.
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