Phare de la pointe Saint-Gildas, Küstenleuchturm in Préfailles, Frankreich.
Das Phare de la Pointe Saint-Gildas ist ein Leuchtturm an der Küste von Préfailles, bestehend aus einem metallenen Leuchtturmmast von etwa 13,5 Meter Höhe über einem früheren Steingebäude. Der Turm besitzt weiße Wände und eine grüne Laternenkammer, die das Küstengebiet kennzeichnet.
Die Stätte begann 1861 als Semaphorstation zur Schiffskommunikation und Überwachung. Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein provisorisches Licht mit Optiken von anderen französischen Küstenstationen installiert, bevor die heutige Struktur entstanden ist.
Das ehemalige Semaphoregebäude beherbergt heute ein Museum, das Maritime-Ereignisse dokumentiert, darunter die Katastrophe des Passagierschiffs Saint-Philibert von 1931. Die Ausstellung erzählt von tragischen Ereignissen, die die lokale Gemeinschaft geprägt haben.
Der Leuchtturm arbeitet seit 1986 automatisch und wird ferngesteuert von Saint-Nazaire aus überwacht, wodurch die Wartung vor Ort minimiert wird. Besucher können das Gelände und die Umgebung erkunden, wobei der Zugang von den lokalen Bedingungen und den Jahreszeiten abhängt.
Das Museum dokumentiert den Untergang des Passagierschiffs Saint-Philibert im Jahr 1931, eines der tragischsten maritimen Unglücke in der Region. Von der Stätte aus können Besucher panoramische Aussichten auf die Loire-Mündung und die Bucht von Bourgneuf genießen.
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