Passage Doisy, thoroughfare in Paris, France
Der Passage Doisy ist ein schmales Verbindungsstück zwischen Straßen im 17. Arrondissement von Paris, etwa 135 Meter lang und nur 5 Meter breit. Die Gasse wird von gewöhnlichen Wohngebäuden aus Stein und Backstein gesäumt und verbindet die Avenue des Ternes mit der Rue d'Armaillé.
Der Passage entstand um 1875 und wurde in der späten Neuzeit mit Gebäuden aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erbaut. Diese kleine Verbindung ist Teil der Pariser Geschichte der Gassennetzwerke, die im 19. Jahrhundert entwickelt wurden, um verschiedene Stadtteile effizienter zu verbinden.
Der Passage Doisy trägt den Namen eines früheren Grundbesitzers aus dem Quartier des Ternes, wie es für viele Pariser Gassen üblich ist. Heute nutzen Anwohner diese schmale Verbindung als alltäglichen Weg zwischen den Straßen und schaffen so eine lebendige, wenn auch stille Nachbarschaftsatmosphäre.
Der Passage ist leicht über die U-Bahn-Station Ternes auf Linie 2 erreichbar und fungiert als praktische Verbindung zwischen Avenue des Ternes und Rue d'Armaillé. Der enge Raum macht ihn zu einem guten Ort für einen kurzen Spaziergang abseits des Verkehrs der Hauptstraße.
1960 fand in diesem Passage eine berühmte Lösegeldübergabe statt, als eine Familie 50 Millionen Francs zahlte, um einen entführten Jungen aus der Familie Peugeot freizukaufen. Darüber hinaus wurde der Passage in dem Film Classe tous risques mit Jean-Paul Belmondo als Filmschauplatz verwendet, was ihm einen Platz in der Pariser Filmgeschichte gab.
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