Passage des Deux-Sœurs, thoroughfare in Paris, France
Das passage des Deux-Sœurs ist eine schmale Gasse im 9. Arrondissement von Paris, die etwa 3,7 Meter breit und knapp 98 Meter lang ist. Die Passage verbindet die rue du Faubourg-Montmartre mit der rue Lafayette und wird heute nur in ihrer südlichen Hälfte öffentlich begangen, während der nördliche Bereich durch moderne Gebäude und Institutionen blockiert ist.
Die Passage entstanden um 1780 und wurde ursprünglich als Cour des Chiens bezeichnet, später als Cul-de-sac Coypel, bevor sie um 1815 ihren heutigen Namen nach zwei Schwestern erhielt, die das Grundstück besaßen. Bedeutende Umgestaltungen erfolgten 1858, als die Straßen Lafayette und Châteaudun gebaut wurden und den Durchgang verkürzten.
Die Passage ist leicht zu Fuß erreichbar und am besten während der Tageslichtstunden zu besichtigen, wenn man die Fassaden und Details der historischen Gebäude besser sehen kann. Beachten Sie, dass der nördliche Eingang blockiert ist und nur der südliche Zugang von der rue du Faubourg-Montmartre begehbar bleibt.
In einem Lebensmittelladen entlang der Route wurde hinter der Kasse eine Markierungsmarke aus der ursprünglichen Straßenkonstruktion entdeckt, ein seltenes Zeugnis der alten Bauweise. Ein weiterer Punkt von Interesse ist ein ehemaliges Reitzentrum, das im südlichen Teil der Passage betrieben wurde und an die vielfältige wirtschaftliche Nutzung des Ortes im 19. Jahrhundert erinnert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.