Pont Haudaudine, Betonbrücke in Nantes, Frankreich.
Die Pont Haudaudine ist eine Brücke aus Spannbeton in Hohlkastenbauweise über den Madeleine-Arm der Loire in Nantes; sie verbindet die rue Gaston-Veil im Stadtzentrum mit der rue Louis-Blanc auf der Île de Nantes. Sie hat drei Felder, einen flachen Überbau mit Metallgeländer und steht auf senkrechten Betonpfeilern, deren nächster eine breite rechteckige Stütze ist. Eingeweiht wurde sie am 22. Dezember 1979.
Die erste Brücke mit fünf Gussbögen auf vier Pfeilern und zwei gemauerten Widerlagern wurde durch eine am 19. Oktober 1875 beschlossene Anleihe finanziert; die Stadt trug 430.000 Francs bei, der Staat die Hälfte. Zwischen 1921 und 1924 verstärkt, wurde sie 1944 von deutschen Truppen gesprengt und am 17. August 1945 wiedereröffnet. Die heutige Spannbetonbrücke in Hohlkastenbauweise entstand von 1973 bis 1979 und wurde am 22. Dezember 1979 eingeweiht.
Seit 1959 bildet die Brücke zusammen mit der Eisenbahnbrücke Pont de Pirmil die Seegrenze der Loire in Nantes: flussaufwärts gilt der Strom als Binnenfluss. Ihr Name erinnert an das Viertel Haudaudine auf der Innenstadtseite; die Brücke verbindet die Rue Gaston-Veil mit der Rue Louis-Blanc auf der Île de Nantes.
Die Brücke ist für Autos, Fahrräder und Fußgänger zugänglich und dient als wichtige Verbindung zwischen dem Zentrum von Nantes und der Île de Nantes. Die breite Fahrbahn und die Wege auf beiden Seiten ermöglichen einen guten Verkehrsfluss zu allen Tageszeiten.
Seit 1959 bilden diese Brücke und die Eisenbahnbrücke Pont de Pirmil die Seegrenze der Loire in Nantes; flussaufwärts gilt der Strom als Binnenfluss. Zuvor waren sie die letzten Bauwerke vor der Mündung und versperrten den Schiffen des Hafens die Weiterfahrt.
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