Pont de la Pyle, Betonbrücke in Coyron, Frankreich
Die Pont de la Pyle ist eine Betonbrücke, die sich über den Stausee Vouglans erstreckt und von drei Betonstützen getragen wird. Das Bauwerk ragt 65 Meter über die Wasseroberfläche auf und verbindet die Orte La Tour-du-Meix und Coyron über eine Strecke von 385 Metern.
Das aktuelle Bauwerk wurde 1968 von Architekt Jean Courbon fertiggestellt und ersetzte frühere Strukturen wie eine römische Steinbrücke und eine Eisenbrücke. Die neue Brücke ermöglichte eine sichere und zuverlässige Verbindung über das künstliche Stausee-Reservoir des Ain-Flusses.
Der Name stammt aus griechischen und lateinischen Ursprüngen, die Tore oder Bergpässe bezeichnen. Diese Bezeichnung erinnert daran, dass solche Orte einst wichtige Verkehrswege waren.
Die Brücke ist täglich für Fahrzeuge offen und bietet eine direkte Route über den See. Besucher sollten bei Nässe oder Stürmen vorsichtig fahren, da die Höhe und die Wasseraussicht zunächst beeindruckend wirken können.
Die H-förmigen Pfeiler wurden speziell konstruiert, um Kondensation und Frost zu widerstehen und verwendeten eine innovative Gleitschalung-Konstruktionsmethode. Diese technische Lösung war für die zuverlässige Haltbarkeit des Bauwerks in diesem Klima essentiell.
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