Place Georges-Pompidou, Platz in Frankreich
Der Platz Georges-Pompidou ist ein offener Fußgängerbereich in der Nähe des Centre Pompidou im 4. Arrondissement von Paris und hat eine ungewöhnliche Hanglage, die von der Rue Saint-Martin hinab zu den Eingängen des Kulturzentrums führt. Die Fläche ist gepflastert und bietet Platz für freie Bewegungen, während Kunstinstallationen und Skulpturen den Raum gliedern.
Das Gebiet war früher Teil des alten Viertels Beaubourg mit engen Gassen und kleinen Häusern, wurde aber in den 1930er Jahren abgerissen und in einen Parkplatz umgewandelt. Mit der Erbauung des Centre Pompidou in den 1970ern durch die Architekten Renzo Piano und Richard Rogers entstand die heutige Platzform als integraler Bestandteil des Kulturzentrums.
Der Platz trägt den Namen des französischen Präsidenten Georges Pompidou und wird von den Parisern meist einfach "Beaubourg" genannt, nach dem Stadtviertel und dem Kulturzentrum. Der Name verweist auf die enge Verbindung zwischen dem öffentlichen Raum und dem modernen Gebäude, das hier das Zentrum des Viertels bildet.
Der Platz ist vollständig für Fußgänger zugänglich und bietet mehrere flache oder sanft geneigte Bereiche zum Gehen und Verweilen. Die Hanglage kann bei schlechtem Wetter rutschig sein, daher empfiehlt sich Vorsicht, besonders in den steiler gelegenen Abschnitten.
Der Platz wurde nach dem italienischen Piazza del Campo in Siena gestaltet, mit seiner charakteristischen Hanglage und kompakten Form, die einen einzigartigen Ort in Paris schafft. Diese Inspiration ermöglichte es, das gesamte Kulturprojekt in einem kleinen Bereich zu integrieren und den Ort leicht begehbar zu machen.
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