Puits Saint-Louis, Bergbauschacht in Champagney, Frankreich
Der Puits Saint-Louis ist ein Bergbaischacht in Champagney, der sich bis zu eine Tiefe von 135 Metern erstreckt und Holzausmauerungstechniken aus der frühen Bergbauzeit des neunzehnten Jahrhunderts aufweist. Der Schacht befindet sich heute unter einem Wohngebäude am Fuß eines Hügels in der Siedlung Houillère.
Der Schacht begann 1823 mit dem Betrieb als erster großer Schacht im Kohlenbecken von Ronchamp und markierte den Beginn der industriellen Kohleförderung in der Region. Zwei Schlagwetterexplosionen in den Jahren 1824 und 1830 führten zur Einführung neuer Sicherheitsvorschriften für den regionalen Bergbau.
Das Denkmal von 2012 zeigt Kohlewagen und Holzrahmen, die an die Bergbaugeschichte des Ortes erinnern.
Der Ort ist heute unter einem Wohngebäude am Rande der Siedlung Houillère zugänglich. Das Denkmal an der Oberfläche bietet einen guten Ausgangspunkt zum Verständnis des Bergbaubekenntnisses, auch wenn man nicht in die Tiefe hinabsteigen kann.
Der Schacht durchstieß eine seltene Schicht von Eisenerzen neben der Kohle, was die Bergbaugeschichte der Region besonders machte. Diese gleichzeitige Nähe zu mehreren Rohstoffen erklärte den wirtschaftlichen Wert der Gegend für Industrielle des neunzehnten Jahrhunderts.
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