Porte taillée, Römischer Tunnel und Stadttor in Besançon, Frankreich
Die Porte Taillée ist ein Tunnel, der in den Felsen gehauen wurde und als Stadttor der Römer diente. Der Durchgang verbindet zwei Seiten einer Hügelkette und zeigt die handwerkliche Arbeit, mit der die Römer das Gestein durchbrechen konnten.
Das Tor wurde im 2. Jahrhundert gebaut, als die Römer ihre Stadt Vesontio erweiterten und befestigten. Später, im 16. Jahrhundert, wurde es von dem französischen Ingenieur Vauban verstärkt und mit zusätzlichen Verteidigungsanlagen versehen.
Das Tor zeigt, wie die Römer ihre Stadt befestigt haben und Verkehr kontrolliert haben. Für die Menschen damals war dieser Durchgang ein wichtiger Punkt, wo die Straße durch das Gestein führte.
Das Tor liegt unter der Zitadelle von Besançon und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man das Zentrum erkundet. Der Besuch ist meist Teil eines größeren Spaziergangs durch die historischen Gebiete der Stadt.
Der Name Porte Taillée bedeutet wörtlich geschnittenes Tor und bezieht sich auf die Technik, mit der das Gestein entfernt wurde. Diese Methode ist ungewöhnlich, da die meisten römischen Strukturen gemauert oder aufgebaut wurden.
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