Quai de Béthune, Flussstraße im 4. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Quai de Béthune verläuft auf der Île Saint-Louis auf knapp 400 Metern entlang der Seine, zwischen der Pont de Sully und der Pont de la Tournelle. Auf der einen Seite liegt ein baumbestandener Bürgersteig über dem Fluss, auf der anderen eine Reihe von Hôtels particuliers aus dem 17. Jahrhundert, die größtenteils als Monuments historiques eingetragen sind. Das Quai hat kein Ufergelände.
Die Ufergasse wurde Anfang des 17. Jahrhunderts angelegt und hieß ursprünglich Quai du Dauphin. Sie erhielt später den Namen nach Maximilien de Béthune, einem einflussreichen französischen Minister jener Zeit.
Der Kai ist nach Maximilien de Béthune, Herzog von Sully (1559–1641), Minister Heinrichs IV., benannt. Zuvor hieß er Quai du Dauphin, dann Quai des Balcons nach Louis Le Vaus Vorschlag, die Seinfassaden der Insel mit Balkonen zu schmücken, und während der Revolution Quai de la Liberté. Bei Nr. 20 und 22 sind die Torwege mit Schachbrettmuster-Holz und großen Rundkopfnägeln verziert, darüber eine Chimäre mit ausgebreiteten Flügeln.
Die Straße ist gut zu Fuß erreichbar und verbindet die Pont de la Tournelle mit dem Boulevard Henri-IV. Die nächste Metrostation Sully-Morland liegt in der Nähe und bietet gute Anschlüsse.
Der Quai hat kein Ufer: Seine steinerne Brüstung fällt direkt in die Seine, wie die verwitterte beigefarbene Mauer mit zylindrischen Pfeilern zeigt. Benannt ist er nach Maximilien de Béthune, Herzog von Sully (1559–1641), Minister Heinrichs IV. In der Revolution hieß er kurz Quai de la Liberté.
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