Quai de Montebello, Flussufer im 5. Arrondissement, Frankreich
Der Quai de Montebello ist ein Uferpfad entlang der Seine in Paris, der einen direkten Blick auf die Kathedrale Notre-Dame bietet. Der etwa 300 Meter lange und 15 Meter breite Weg verbindet verschiedene Straßen des Lateinischen Viertels und dient als Fußgängerzone mit direktem Flussblick.
Dieser Uferpfad wurde 1811 als Quai Saint-Michel gegründet und erhielt 1843 seinen heutigen Namen zu Ehren von Jean Lannes, dem Herzog von Montebello. Die Umbenennung spiegelt Frankreichs Wertschätzung für diese Militärfigur der napoleonischen Zeit wider.
Dieser Flussuferweg ist Teil des Lateinischen Viertels, wo Studenten und Intellektuelle seit Jahrhunderten spazieren. Die Menschen nutzen ihn täglich, um zwischen den Universitäten und dem Seine-Ufer zu gehen, und schaffen so ein lebendiges akademisches Umfeld.
Der Fußpfad ist etwa 15 Meter breit und bietet mehrere Zugangspunkte zwischen angrenzenden Straßen, was ihn leicht zu erreichen macht. Die Fläche verbindet sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ist täglich für Fußgänger geöffnet.
Ein deutsches Flugzeug warf 1918 während des Ersten Weltkriegs eine Bombe in der Nähe dieser Stelle ab und hinterließ damit eine sichtbare Narbe in der Pariser Kriegsgeschichte. Dieser Moment verbindet den Ort mit den größeren Konflikten, die die Stadt während dieser Zeit prägten.
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