Palais de l'Archevêché de Paris, Bischofsresidenz auf der Île de la Cité, Paris, Frankreich
Der Palais de l'Archevêché de Paris war eine Residenz neben der Notre-Dame-Kathedrale mit einer Mischung aus gotischen und Renaissance-Elementen. Das Gebäude umfasste mehrere Empfangssäle, private Gemächer und eine Kapelle, die später in einen anatomischen Hörsaal umgewandelt wurde.
Die Konstruktion begann 1161 unter Maurice de Sully als Bischofresidenz. Das Gebäude diente bis zu seiner Umwandlung in ein Erzbistum 1622 diesem Zweck, bevor es später in der Revolution Veränderungen erlebte.
Der Palast war das Zentrum der kirchlichen Verwaltung von Paris und ein Ort für Zeremonien, die eng mit der Kathedrale verbunden waren. Seine Räume spiegelten die Bedeutung des Erzbischofs in der Stadt wider.
Da der Palast längst zerstört ist, lässt sich sein Standort nur durch historische Aufzeichnungen verorten, die seine Position direkt neben Notre-Dame verankern. Besucher interessieren sich heute hauptsächlich für die Geschichte des Ortes durch die Texte und Archive, die an seine ehemalige Präsenz erinnern.
Das Gebäude spielte während der Französischen Revolution eine Rolle, als es kurzzeitig von der Verfassunggebenden Versammlung genutzt wurde. Die Ereignisse zeigten die tiefe Spaltung zwischen kirchlichen Institutionen und revolutionären Idealen der Zeit.
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