Pont Aristide-Briand, Betonbrücke über die Loire, Nantes, Frankreich.
Die Pont Aristide-Briand ist eine Betonbrücke mit 170 Metern Länge, die den Loire-Fluss in Nantes überspannt. Sie besteht aus sechs Längsträgern und überquert in drei Spannfeldern den Madeleine-Arm der Loire nördlich der Ile de Nantes.
Der Bau fand zwischen 1962 und 1966 statt und war Teil der städtischen Entwicklung Nantes nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Werk markierte einen Wendepunkt in der Verkehrsinfrastruktur der Stadt während einer Phase des Wiederaufbaus.
Die Brücke ist nach Aristide Briand benannt, einem in Nantes geborenen Politiker, der sich für Frieden einsetzte. Sein Name prägt diesen Ort bis heute und erinnert an seine Bedeutung für die Stadt.
Die Brücke ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu überqueren und bietet auch Zugang zum öffentlichen Verkehr. Der Standort verbindet die Avenue Jean-Claude-Bonduelle mit dem Boulevard General-De-Gaulle und ermöglicht einen reibungslosen Übergang zwischen beiden Seiten der Loire.
Die Brücke überquert speziell den Madeleine-Arm der Loire nördlich der Ile de Nantes, einen Flussabschnitt, den viele Besucher oft übersehen. Dieser Standort verleiht dem Werk eine besondere geografische Rolle im Verkehrssystem der Stadt.
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