Île de Petite Biesse, Flussinsel in Nantes, Frankreich.
Die Île de Petite Biesse ist eine Flussinsel in der Loire, die Teil des größeren Île de Nantes-Komplexes ist und natürliche Grünflächen mit Wegen verbindet. Das Gelände bietet Platz zum Spazieren und Entdecken mit Verbindungen zu anderen Teilen der Stadt.
Im frühen 17. Jahrhundert wurde 1618 ein Kloster der Rékollets auf der Insel gegründet und blieb bis zur Französischen Revolution in Betrieb. Die Insel war lange Zeit von Wasser umgeben und wurde erst später in den modernen Stadtraum integriert.
Die Insel zeigt, wie Nantes seine Uferbereiche neu gestaltet hat und Wasser mit Stadt verbunden werden kann. Heute nutzen Menschen den Ort zum Spazieren und Entspannen in einem Raum, der bewusst für das alltägliche Leben geschaffen wurde.
Das Gelände ist über mehrere Brücken erreichbar und verfügt über gepflasterte Wege für Fußgänger und Radfahrer. Es ist eine gute Idee, bequeme Schuhe zu tragen und Zeit zum Erkunden der Grünflächen einzuplanen.
Die Boire de Toussaint, ein ehemaliger Wasserlauf der Insel, wurde zwischen 1930 und 1945 zugeschüttet und ist heute als Boulevard Gustave-Roch bekannt. Diese Umwandlung zeigt, wie sich die Stadt über Jahrzehnte hinweg neu gestaltet und alte Wasserläufe in moderne Straßen verwandelt hat.
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