Pont de Pirmil, Stahlstraßenbahnbrücke in Nantes, Frankreich.
Die Pont de Pirmil ist eine Stahlbrücke, die sich über einen Arm der Loire erstreckt und die Insel Nantes mit dem südlichen Stadtviertel verbindet. Die Konstruktion misst etwa 300 Meter und trägt heute die Straßenbahnlinie über das Wasser.
Ursprünglich eine hölzerne Fußgängerbrücke aus dem 9. Jahrhundert, wurde das aktuelle Stahlbauwerk 1947 fertiggestellt, nachdem deutsche Truppen den Vorgänger 1944 zerstört hatten. Der Wiederaufbau war Teil der Wiederherstellung von Nantes nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name geht auf 'Pila milliaria' zurück, eine römische Meilensäule, die einst diesen Übergang markierte. Der Name erinnert an die alte Bedeutung dieser Stelle als Grenze zwischen Norden und Süden.
Die Brücke wurde 1994 umgebaut, um Straßenbahngleise aufzunehmen und ist jetzt Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes. Besucher können sie zu Fuß oder mit der Straßenbahn überqueren und haben von hier aus gute Aussichten auf den Fluss und die Ufer.
Während des frühen 20. Jahrhunderts standen Wohnhäuser direkt auf der vorherigen Brückenkonstruktion und bildeten einen bewohnten Korridor über dem Wasser. Dieses ungewöhnliche Arrangement machte die Brücke zu einer lebendigen Straße, nicht nur zu einem Verbindungsweg.
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