Pont de Pornic, Eisenbahnbrücke im Stadtteil Pirmil, Nantes, Frankreich
Der Pont de Pornic ist eine 253 Meter lange Eisenbahnbrücke über die Loire mit Elementen aus Metall und Mauerwerk, die Nantes mit dem Westen Frankreichs verbindet. Die Struktur trägt auf einer Seite die Eisenbahn und auf der anderen Seite einen Fahrradweg, der die ehemalige zweite Gleisanlage nutzt.
Die Brücke wurde in den 1870er Jahren für die Eisenbahnstrecke Nantes-État bis La Roche-sur-Yon erbaut und ist ein Zeugnis der frühen Eisenbahnexpansion in der Region. Sie wurde nach Kriegsschäden 1944 grundlegend wiederaufgebaut und erhielt ihre heutige Form.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile und wird von Fußgängern, Radfahrern und Zugpassagieren täglich genutzt, wobei sie zum alltäglichen Rhythmus der Stadt gehört. Sie ist ein Ort, an dem verschiedene Verkehrsarten friedlich nebeneinander existieren und die Bewegung über den Fluss das tägliche Leben prägt.
Besucher können die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren, indem sie den Fahrradweg benutzen, während Züge auf dem parallelen Gleis fahren. Die beste Zeit zum Spazieren oder Radfahren ist an ruhigeren Tageszeiten, wenn weniger Zugverkehr vorhanden ist.
Von der Trentemoult-Gegend aus rahmt die Brücke die ehemalige Beghin-Say-Zuckerfabrik ein und schafft so eine Industrielandschaft, die an die Herstellungstradition der Stadt erinnert. Dieses Zusammenspiel zwischen moderner Verkehrsfunktion und historischer Industriearchitektur ist eine seltene Sichtlinie an diesem Ort.
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