Rue de Charonne, Straße in Paris, Frankreich
Die Rue de Charonne ist eine Straße im 11. Arrondissement von Paris, die vom Faubourg-Saint-Antoine zum Boulevard Charonne führt und etwa 20 Meter breit ist. Sie wird von älteren und neueren Gebäuden gesäumt, mit Passagen wie der Passage Lhomme und der Passage Saint-Antoine, die auf die ursprüngliche Stadtstruktur hindeuten.
Die Straße entstand in den frühen 1600er Jahren als Weg zu dem Dorf Charonne, das für seine Weinberge berühmt war. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebiet in Paris eingegliedert und entwickelte sich zu einem Handwerkerviertel mit Fabriken und Werkstätten.
Die Rue de Charonne trägt den Namen des einstigen Dorfes, das diese Straße einmal verband und für seine Weinberge bekannt war. Heute können Besucher in den kleinen Innenhöfen wie der Cour Saint-Joseph und Cour Jacques-Viguès noch die Spuren dieser handwerklichen Vergangenheit sehen, wo Kunsthandwerker früher lebten und arbeiteten.
Die Straße ist etwa 1.600 Meter lang und verläuft zwischen einem Hochverkehrsgürtel und ruhigeren Bereichen des Viertels. Zum Erkunden empfiehlt sich, von oben zu beginnen und langsam abwärts zu gehen, um die verschiedenen architektonischen Phasen und die versteckten Innenhöfe zu entdecken.
An der Nummer 8 erinnert eine Gedenktafel an die große Flutkatastrophe von 1740, die die Stadt heimsuchte. Diese Markierung ist eines der wenigen erhaltenen Zeichen dieser historischen Naturkatastrophe, die heute oft übersehen wird.
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