Réserve naturelle nationale des marais de Bruges, Nationales Naturschutzgebiet in Gironde, Frankreich
Die Réserve naturelle nationale des marais de Bruges ist ein geschütztes Naturgebiet nordöstlich von Bordeaux mit Wiesen, Bächen und Feuchtgebieten. Das Areal besteht aus offenen Grasflächen, die von Hecken gesäumt werden, und zahlreichen kleineren Gewässern, die verschiedene Lebensräume bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1983 gegründet, um einen Teil der ehemals ausgedehnten Sumpflandschaften von Bruges zu bewahren. Diese Feuchtgebiete waren einst viel größer, wurden aber durch menschliche Aktivitäten massiv reduziert.
Die Landschaft wird durch traditionelle Weidewirtschaft geprägt, bei der spezialisierte Rinder- und Pferderassen die Vegetation pflegen. Besucher sehen diese Tiere bei ihrer Arbeit und verstehen dadurch, wie alte Methoden die Natur heute erhalten.
Ein Wanderweg führt Besucher durch das Gelände mit gekennzeichneten Aussichtspunkten zum Beobachten von Tieren und Pflanzen. Man sollte feuchtigkeitsbeständiges Schuhwerk tragen, da die Wege durch moorige und grundwassernahe Bereiche führen.
Trotz seiner Nähe zu einer Großstadt beherbergt das Gebiet seltene Arten wie europäische Nerze, die anderswo verschwunden sind. Diese Feuchtgebiete bieten diesen gefährdeten Tieren einen Zufluchtsort inmitten der Stadtentwicklung.
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