Square Planchon, Gartenplatz im Zentrum von Montpellier, Frankreich.
Square Planchon ist ein grüner Platz in der Innenstadt von Montpellier mit einer dreieckigen Form und zahlreichen Bänken unter Bäumen. Das Zentrum wird von einem moosüberwachsenen Becken geprägt, das von seltenen Baumarten wie Ginkgo biloba und Zedern umgeben ist.
1632 erhielt die protestantische Gemeinde ein Grundstück, das fünfzig Jahre als Friedhof diente. Unter Bürgermeister Jules Pagézy beschloss der Stadtrat am 6. Juli 1857 den Kauf der Flächen vor dem 1844 eröffneten Bahnhof; 1858 wurde der Square nach Plänen der Landschaftsgärtner Denis und Eugène Bühler eröffnet. 1910 erhielt er den Namen des Botanikers Jules Émile Planchon.
Der Platz wurde 1910 nach dem Botaniker Jules Émile Planchon (1823-1888) benannt, der nach der Phylloxera-Epidemie zur Erneuerung des französischen Weinbaus beitrug. Wegen seiner Lage vor dem 1844 eröffneten Bahnhof hieß er zuvor „square du chemin de fer“. Die von den Brüdern Bühler gestaltete Anlage war als Arboretum exotischer Gehölze der am Indienhandel beteiligten Städte angelegt.
Das Platzgebiet liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs und ist leicht über mehrere Straßenbahnlinien und Bushaltestellen zu erreichen. Eine Fahrradstation auf dem Gelände macht es einfach, das Zentrum mit dem Fahrrad zu erkunden.
Das moosige Inselchen ging aus einem rund fünfzig Zentimeter großen Felsen hervor, der durch Kalkablagerungen eines Wasserstrahls und durch Moos wuchs. Der Beckenboden mit 21 Metern Durchmesser wurde aus den Steinen der alten Fischhalle gebaut, die einst an der Stelle der Halles Castellane stand.
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