St. Germain-l'Écossais, Gotische Kirche in Amiens, Frankreich.
Die Église Saint-Germain l'Écossais ist ein gotisches Kirchengebäude mit Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, drei Seitenschiffen und gewölbten Decken, die mit dekorativen Schlusssteinen verziert sind. Die charakteristischen Spitzbögen prägen das Innere und die Struktur des Bauwerks.
Das aktuelle Gebäude wurde zwischen 1455 und 1490 erbaut, nachdem der Hundertjährige Krieg beendet war und unter der Unterstützung von König Ludwig XI. Dieser Neubau folgte auf ältere Bauwerke an diesem Platz, wobei die Expansion des Gotteshauses die wachsende Bedeutung der Stadt widerspiegelte.
Die Kirche war Sitz mehrerer religiöser Bruderschaften, darunter die Hafenbruderschaft, die die enge Verbindung zwischen Geistlichem und dem Alltag der Stadt zeigt. Solche Gemeinschaften trafen sich hier, um gemeinsame Gebete zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Das Gebäude ist derzeit für Besucher nicht zugänglich, da Sicherheitsbedenken bestehen und Restaurierungsarbeiten geplant sind. Es lohnt sich, die Außenfassade und das Äußere aus verschiedenen Winkeln zu betrachten, um die architektonischen Details und die charakteristische Neigung des Turms zu erkennen.
Die Wieße des Kirchturms ist so auffällig, dass die Einheimischen das Gebäude regional "Kleine Pisa der Picardie" genannt haben. Dieses Merkmal macht den Ort sofort erkennbar, wenn man sich den verschiedenen Ansichten nähert.
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