Église Sainte-Marie-Madeleine de Biot, Mittelalterliche Kirche in Biot, Frankreich.
Die Kirche Sainte-Marie-Madeleine in Biot hat ein Schiff mit drei Schiffen unter Kreuzrippengewölben und drei halbkreisförmigen Apsiden. Ihr hellockerfarbener Glockenturm, flankiert von niedrigeren Flügeln mit hellgrünen Lamellenläden, trägt eine runde Uhr mit römischen Ziffern über zwei runden Öffnungen und einem großen gewölbten Portal mit geschnitztem Emblem.
Eine erste Pfarrkirche stand vor der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts beim Schloss; in den Krisen der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts verödete das Dorf und diese Kirche wurde 1367 zerstört. König René ließ Biot 1470 mit genuesischen Familien wieder besiedeln, und eine neue Kirche entstand, teils unter Wiederverwendung alter Teile, mit drei kreuzgewölbten Schiffen und drei halbrunden Apsiden. Die Seitenpforte wurde 1506 fertiggestellt, die Hauptpforte 1536; seit dem 5. Dezember 1984 ist der Bau als Monument historique klassifiziert.
Das Retabel der Jungfrau vom Rosenkranz, um 1505 von Louis Bréa gemalt, zeigt die Jungfrau mit dem Kind auf dem linken Arm, in der Rechten einen Rosenkranz reichend; zwei Engel breiten ihren schützenden Mantel über die Menschheit. Zu ihren Füßen knien rechts die Kleriker, links die Laien, darunter Kaiser und Fürsten, alle mit Rosenkranz. Darüber die Trinität: Der Vater hält den gekreuzigten Sohn, die Taube verbindet beide.
Die Kirche steht im Zentrum von Biot im Département Alpes-Maritimes. Das Hauptportal wurde 1536 fertiggestellt, das Seitenportal 1506; beide liegen direkt an den umliegenden Straßen. Vor dem Eintreten lohnt ein Blick auf den Boden: Das Kieselmosaik des Vorplatzes stammt von 1685 und ist unter den Füßen kaum zu bemerken.
Das Kieselsteinmosaik auf dem Vorplatz vor der Kirche wurde 1685 geschaffen, wie die Quelle angibt. Es ist ein datiertes Zeugnis lokalen Handwerks und kein bloßes regionales Pflaster; es liegt unmittelbar vor dem 1536 vollendeten Hauptportal.
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