Île Saint-Aubin, Flussinsel und Feuchtgebiet nahe Angers, Frankreich
Île Saint-Aubin ist ein Flusseiland zwischen den Flüssen Mayenne und Sarthe mit Wiesen, Feldern und natürlichen Lebensräumen. Das Gelände beherbergt verschiedene geschützte Tierarten und wird durch saisonale Hochwasser regelmäßig überflutet.
Das Eiland war seit Jahrhunderten ein Ort der Viehzucht und Heuwirtschaft, wobei die Nutzung bis heute andauert. Die saisonalen Überschwemmungen haben die Menschen dazu gebracht, ihre Arbeitsweise an die Natur anzupassen, statt sie zu bekämpfen.
Das Inselzentrum zeigt Ausstellungen über die Verbindung zwischen traditioneller Landwirtschaft und Naturschutz, die noch heute das Erscheinungsbild des Ortes prägt. Besucher können sehen, wie die Menschen hier Wiesen pflegen und dabei Raum für Wildnis bewahren.
Eine Kettenfähre verbindet die Insel vom Frühjahr bis zum Herbst mit dem Festland; Autos sind nicht erlaubt. Besucher sollten sich auf wechselnde Bedingungen vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da der Boden besonders nach Regen matschig sein kann.
Das Gelände speichert natürlich Wasser, was bei Hochwasser hilft, Überschwemmungen anderswo zu verringern. Diese Funktion als Schwamm der Landschaft wird oft übersehen, obwohl sie für die ganze Region wichtig ist.
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