Île de Berder, Gezeiteninsel in Larmor-Baden, Frankreich.
Berder ist eine Gezeitenwelle in der Bucht von Morbihan mit Mittelmeervegetation, verschiedenen Baumarten und einem fünfstöckigen sechseckigen Turm, der auf das Wasser blickt. Das Eiland wird von einer 2,5 Kilometer langen Küstenwanderung umgeben, die während der Flutzeit begehbar ist.
Ein französischer Politiker namens Count Arthur Mane Dillon kaufte die Insel 1860 und errichtete dort ein Wohnhaus mit Speisezimmer, Billardzimmer und mehreren Schlafräumen. Diese Bauphase prägte das Eiland als privates Anwesen für mehr als ein Jahrhundert.
Die kleine Kapelle Saint-Anne wurde 1865 als Hochzeitsort für Count Dillons Sohn erbaut und dient heute als Grabstätte für den Count und seine Frau. Sie zeigt, wie die Insel für persönliche und familiäre Momente genutzt wurde.
Der Besuch sollte bei Ebbe geplant werden, denn nur dann ist die ganze Insel zu Fuß erreichbar und zu erkunden. Bänke entlang des Weges bieten Rastplätze mit Blick aufs Wasser, was den Rundgang angenehm macht.
Der Name Berder stammt vom bretonischen Wort Berdic, das sich auf Geschwister der gleichen Familie bezieht und mit dem ersten bekannten Eigentümer von 1713 verbunden ist. Diese Herkunft zeigt die tiefe Verbindung der Insel zu ihrer lokalen Geschichte und Sprache.
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