Perpetuakirche, Eklektische Kirche in Nîmes, Frankreich
Die St-Perpétue-Kirche ist ein katholisches Gotteshaus mit einer 71 Meter hohen Spitze, gekrönt von einem acht Meter langen schmiedeeisernen Kreuz über der Esplanade Charles de Gaulle. Das Innere wird von Marmorsäulen, Spitzbögen und Mustern geprägt, die sich von der Alhambra inspirieren lassen.
Die Grundsteinlegung fand im Oktober 1852 unter Louis-Napoléon Bonaparte statt, und der Bau wurde 1864 mit der Weihe des Gotteshauses abgeschlossen. Diese zwölf Jahre der Konstruktion spiegeln den Wunsch wider, einen Bau von regionaler Bedeutung zu schaffen.
Der Name der Kirche ehrt die heilige Perpetua, eine frühchristliche Märtyrerin, deren Verehrung in der Region verwurzelt ist. Die Innenräume zeigen eine Mischung aus maurischen Einflüssen und europäischen Formen, die Besuchern sofort ins Auge fallen.
Die Kirche ist vom Charles de Gaulle-Platz aus leicht zugänglich und bietet Platz für Besucher während der Gottesdienste und Besichtigungen. Besucher sollten beachten, dass die Gotteshäuser zu bestimmten Zeiten geschlossen sein können, daher ist es ratsam, die Öffnungszeiten zu überprüfen.
Das Hauptportal zeigt Maria, die ihren Sohn den Engeln zur Anbetung präsentiert, umrahmt von spitzen Giebeln mit arabeskenhaften Mustern. Diese bildhauerische Darstellung verbindet christliche und islamische künstlerische Sprachen auf unerwartete Weise.
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