Fontaine Pradier, Marmorbrunnen an der Esplanade Charles de Gaulle, Nîmes, Frankreich.
Der Pradier-Brunnen ist ein Marmordenkmal auf der Esplanade Charles de Gaulle mit einer zentralen Frauenfigur, die von vier Statuetten umgeben ist, die lokale Flüsse darstellen. Die zentrale Gestalt trägt eine Krone und beherrscht den Platz mit ihren verzierten Details.
Der Brunnen entstand nach einem Wettbewerb zwischen 27 Projekten und wurde nach Plänen des Architekten Charles Questel und des Bildhauers James Pradier gestaltet. Seine Errichtung war das Ergebnis einer Auszeichnung, die beiden Künstlern 1851 verliehen wurde.
Die lateinischen Namen auf den Wasserfiguren - Nemausa für die Quelle von Nîmes, Vardo für die Gardon, Ura für die Eure-Quelle und Rhodano für die Rhône - verbinden die Brunnen-Figuren mit den lokalen Gewässern. Diese Inschriften erzählen von der Beziehung zwischen der Stadt und ihren umgebenden Wasserläufen.
Der Brunnen befindet sich in einem Stadtgarten von etwa einem Hektar und liegt gegenüber des Bahnhofs, was ihn zu einem zentralen Treffpunkt macht. Der Ort ist leicht zu erreichen und eignet sich zum Ausruhen oder als Orientierungspunkt beim Erkunden der Stadt.
Die Krone der zentralen Figur ist mit winzigen Nachbildungen von Nîmes-Wahrzeichen verziert, darunter die Arena und die Maison Carrée. Diese verborgenen Details zu entdecken ist ein überraschender Moment beim genauen Betrachten der Skulptur.
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