Église du Gésu, Religiöses Monument in Toulouse, Frankreich
Die Église du Gésu ist ein Kirchengebäude in Toulouse mit einem 23 Meter hohen Gewölbe, steineren Schnitzereien an der Fassade und Buntglasfenstern von Louis-Victor Gesta aus dem Jahr 1866. Der Bau zeigt klassisches sakrales Design mit aufwändigen handwerklichen Details.
Der Bau entstand zwischen 1854 und 1861 unter der Leitung des Architekten Henri Bach als Jesuitennoviziat. Nach Beschränkungen für Ordensgemeinschaften wurde das Gebäude 1880 geschlossen und später einer neuen Bestimmung zugeführt.
Die Innenräume zeigen Werke von Auguste Bach und widmen sich Themen des Heiligen Herzens Jesu sowie Persönlichkeiten der Gesellschaft Jesu. Diese künstlerische Ausstattung prägt das Erscheinungsbild des Raumes bis heute.
Das Gebäude befindet sich in der Rue des Fleurs und funktioniert heute als Veranstaltungsraum, besonders für Orgelkonzerte seit seiner Sanierung 2006. Besucher sollten sich vorab über aktuelle Öffnungszeiten informieren, da die Nutzung variabel ist.
Das Aristide Cavaillé-Coll Orgel aus dem Jahr 1864 wurde 1977 als Denkmal eingetragen und verfügt über vierundzwanzig Register auf zwei manuellen Klaviaturen. Dieses Instrument gilt heute als eines der bemerkenswertesten Werke dieses berühmten französischen Orgelbauers.
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