Bric Bucie, Berggipfel in den Cottischen Alpen, Frankreich und Italien.
Der Bric Bucie ist ein 2.997 m hoher Gipfel auf der alpinen Wasserscheide zwischen Italien und Frankreich, zwischen den Tälern Germanasca und Pellice (Provinz Turin) und dem Guil-Tal im Queyras, Gemeinde Abriès. Am Gipfel knickt der Hauptkamm scharf von Nord-Süd nach Westen zum Grand Queyron um. Der Berg besteht aus lokal kohligen Kalkschiefern des Trias-Jura, die auf Prasiniten und Amphiboliten der grünen Gesteine von Gastaldi aufliegen.
Die Erstbesteigung des Bric Bucie erfolgte 1876 durch drei Turiner Alpinisten, die vom Col Bucie auf der Seite des Val Pellice aufstiegen. Der Berg besteht aus lokal kohligen Kalkschiefern aus Trias-Jura, die auf effusiven Vulkangesteinen (Prasinit und Amphibolit) des Komplexes der grünen Steine von Gastaldi aufliegen.
Der Name Bucie erscheint auf Karten und in älteren Texten auch als Bouchie und Bouchet. Auf italienischer Seite führen die Wege am Rifugio Lago Verde und am Bivacco Soardi vorbei, das ganzjährig offen ist und im Sommer von CAI-Freiwilligen betreut wird. Am Gipfel knickt die alpine Wasserscheide scharf von Nord-Süd nach Westen.
Der meistbegangene Anstieg beginnt an der Rifugio Lago Verde (2583 m) im Val Germanasca über die Passetta (2880 m) und den Ost-Nordost-Grat. Von der Val Pellice führt Weg 121 ab Villanova di Bobbio Pellice zur Bivacco Soardi, mit vier mit Ketten gesicherten Abschnitten und Felspassagen bis zum III. Grad; beide Routen gelten als alpinistisch, Schwierigkeit F+.
Der Gipfel markiert einen scharfen Richtungswechsel der alpinen Hauptwasserscheide: südlich des Gipfels verläuft der Grat etwa Nord-Süd, biegt am Gipfel nach Westen und schwenkt dann wieder nach Norden Richtung Grand Queyron. Der Berg besteht aus örtlich kohlenstoffhaltigen Calcescisti aus Trias und Jura, die auf effusiven Vulkangesteinen (Prasinit und Amphibolit) der grünen Steine von Gastaldi aufliegen und stellenweise zutage treten.
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