Bois-Guillaume, französische Gemeinde
Bois-Guillaume ist eine Gemeinde in der Seine-Maritime, in der Nähe von Rouen im Norden Frankreichs. Die Stadt erstreckt sich über ein hügeliges Gelände mit zahlreichen Wohngebieten, Grünflächen und historischen Gebäuden, die verschiedene Epochen widerspiegeln.
Die Stadt wurde um 1040 gegründet und war lange Zeit mit der Kirche Sainte Trinité verbunden, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Im 19. Jahrhundert erlebte die Kirche eine außergewöhnliche Umgestaltung mit einer 180-Grad-Drehung ihrer Ausrichtung, um Platz für das wachsende Gemeinschaftsleben zu schaffen.
Der Name Bois-Guillaume stammt von einem Haus, das um 1040 von der Mutter Wilhelms des Eroberers erbaut wurde. Der Ort behielt seinen historischen Charakter und wird heute als Wohnort mit starken normannischen Wurzeln wahrgenommen.
Die Stadt ist gut mit Bussen und Fahrradwegen an die Umgebung angebunden und macht Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad einfach. Besuchern empfehlen sich die historischen Gebäude wie die Kirche, die Kapelle des Carmel und das Pfarrhaus als Ausgangspunkte für einen Rundgang durch die verschiedenen Epochen.
Die Kirche Sainte Trinité wurde im 19. Jahrhundert in eine ungewöhnliche Richtung gedreht, mit dem Chor jetzt nach Osten gewandt statt nach Westen, eine seltene Veränderung, die Architekten lange Zeit übersahen. Die Presbytère, ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, wurde nach jahrzehntelangem Verfall von 1991 bis 2010 umfangreich restauriert und beherbergt heute Kunstausstellungen.
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