Atelier Berthier-Bessac, Glasmalereiwerkstatt in Grenoble, Frankreich
Das Atelier Berthier-Bessac ist eine Glasmalerei-Werkstatt in einem vierstöckigen Gebäude mit einem eckigen Turm und großen Dachfenstern zur Kontrolle von Lichtverhältnissen. Die Werkstatt lagert etwa 1.500 verschiedene Glassorten und mehrere Öfen zum Erhitzen und Färben von Glas.
Das Atelier wurde 1860 als Glasmalerei-Werkstatt gegründet und zog 1892 nach Grenoble um, wo es sich seitdem befindet. Während dieser Zeit entwickelten die Handwerker ihre Techniken weiter und begannen, Fenster für Kirchen in ganz Europa und darüber hinaus zu schaffen.
Der Name der Werkstatt stammt von der Familie Bessac, die sie ab 1860 leitete, und von Christophe Berthier, der sie 1997 kaufte. Der 1999 restaurierte Raum im Erdgeschoss des Turms ist mit Lilien und einem Trompe-l'œil-Sternenhimmel bemalt; Eckbilder erinnern an Architektur, Bildhauerei, Malerei und Gravur.
Die Werkstatt ist ein aktiver Produktionsbetrieb und keine für Besichtigungen geöffnete Stätte; ein Zutritt ist nicht möglich. Sie steht am 10 rue Émile-Gueymard, gegenüber dem Bahnhof von Grenoble, an der Ecke zur rue de l'Isère, und ist von der Straße aus zu sehen. Das Gebäude trägt das Label Patrimoine en Isère.
Im Erdgeschoss verfügt das Atelier über einen speziellen Raum mit einem Turm, der von Handwerkern genutzt wird, um Glas unter verschiedenen Lichtverhältnissen zu bewerten. Dieser Raum wurde 1999 restauriert und ermöglicht es, die Farben und Effekte des Glases unter realistischen Bedingungen zu prüfen.
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