Pont Marius Gontard, Straßenbrücke in Grenoble, Frankreich.
Der Pont Marius Gontard ist eine Steinbogenbrücke mit drei Bögen, die sich über die Isère erstreckt und die linke Uferseite mit den Quais von Frankreich und Perrière verbindet. Das Bauwerk ruht auf soliden Fundamenten und bietet eine klare Überquerung des Flusses an dieser Stelle.
Das ursprüngliche Bauwerk stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert, wurde aber mehrfach durch Hochwasser beschädigt und musste erneuert werden. Die heutige Steinversion entstand im 19. Jahrhundert und ersetzt die älteren Versionen.
Die Brücke trägt den Namen eines Grenobler Bürgermeisters und markiert den Nullkilometer-Punkt der Stadt mit einer Linie auf ihren Brüstungen. Diese Markierung zeigt, von wo aus alle Entfernungen in Grenoble gemessen werden.
Die Brücke ist ein wichtiger Übergangspunkt über den Fluss und kann zu Fuß oder mit dem Auto überquert werden. Besucher sollten auf die Oberflächenbedingungen achten, besonders bei Nässe oder Eis.
In den 1980er Jahren wurde das Fundament des Bauwerks verstärkt, um Erosion von darunter zu verhindern, die die Stabilität gefährdet hätte. Diese Instandhaltungsarbeiten spielten eine entscheidende Rolle dabei, die Brücke für die kommenden Jahrzehnte zu sichern.
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