Îlot des Hautes-Formes, Wohnkomplex im 13. Arrondissement, Frankreich
Das Îlot des Hautes-Formes ist ein Wohnkomplex aus sechs Betongebäuden, die durch Bögen verbunden sind und unterschiedliche Höhen aufweisen. Die Gebäude umschließen einen offenen Innenhof und sind mit vielen großen Fenstern versehen, die in unerwarteten Formen angeordnet sind.
Der Komplex entstand 1979 als Antwort auf die Probleme der Hochhaussiedlungen, die Paris zuvor geprägt hatten. Das Projekt markierte einen Wendepunkt im sozialen Wohnungsbau der Stadt durch sein neues Raumkonzept.
Die Architektur zeigt eine Mischung aus unterschiedlichen Fenstern und Fassadenmustern, die jedem Wohnraum Sichtbarkeit geben. Die Gebäude schaffen Übergangszonen und Plätze zwischen den Blöcken, die als natürliche Treffpunkte für Nachbarn dienen.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einer dicht bebauten Gegend des 13. Arrondissements. Besucher können den Innenhof und die Außenbereiche frei erkunden und die Architektur von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten.
Einige der Fenster sind so groß, dass sie sich über zwei Wohnungen erstrecken und eine Lichtflut in den Innenraum bringen. Dieses ungewöhnliche Detail zeigt, wie die Architekten die Helligkeit als zentrales Element ihrer Gestaltung betrachtet haben.
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