Château d'Herbeys, Renaissanceschloss in Herbeys, Frankreich.
Das Château d'Herbeys ist ein Renaissance-Schloss mit einem quadratischen Turm, der mit einer vierseitigen Schieferkuppel gekrönt ist. Die Steinbalustrade an der Hauptfassade prägt sein äußeres Erscheinungsbild deutlich.
Die ursprüngliche Konstruktion stammt aus dem Jahr 1310 als Jagdlodge mit dem Namen Tour Carrée, wurde aber 1393 von Bischof Aymm I de Chissé erworben. Diese Erwerbung markierte den Beginn einer langen Periode von Umgestaltungen und architektonischen Verbesserungen.
Der Salon im italienischen Stil, bekannt als die Kuppel, und das Speisezimmer enthalten architektonische Elemente, die seit 1949 als historische Denkmäler geschützt sind. Diese Räume zeigen die künstlerischen Vorlieben früherer Bewohner und prägen bis heute das Innere des Schlosses.
Das Schloss ist seit 1998 in Privatbesitz und kann von innen nicht besucht werden, bleibt aber von der Departementalstraße aus sichtbar. Besucher können die Außenarchitektur und die Kuppel von der Straße aus betrachten, ohne das Grundstück zu betreten.
Zwischen den beiden Weltkriegen war das Schloss ein beliebter Ort für Bälle der Grenobler Oberschicht und wurde während des Ersten Weltkriegs als Krankenhaus umfunktioniert. Diese wechselvolle Nutzung spiegelt die Bedeutung des Ortes in der regionalen Geschichte wider.
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