Pierre du Bigot, Schalensteine und glazialer Findling in Saint-Martin-d'Hères, Frankreich
Der Stein aus rosa Granit misst etwa 2 Meter in der Länge und 1,5 Meter in der Höhe und weist etwa 46 charakteristische Vertiefungen auf seiner flachen Oberfläche auf. Der Felsblock zeigt sanft gerundete Kanten, die durch den Transport während der Eiszeit entstanden sind.
Ein Archäologe entdeckte diesen prähistorischen Stein 1911 und präsentierte die Befunde der französischen Gesellschaft für Urgeschichte. Der Fund zeigte, dass dieses Gebiet schon seit der frühen Neolithikum bevölkert war.
Die Vertiefungen auf dem Stein stammen aus der Jungsteinzeit und zeugen von frühen Bewohnern dieser Gegend. Solche Markierungen deuten auf rituelle oder praktische Aktivitäten hin, die vor Tausenden von Jahren stattfanden.
Der Stein befindet sich auf privatem Grundstück im Weiler Bigot auf dem Hügel Mûrier und kann über markierte Wanderwege besucht werden. Es empfiehlt sich, die Wege zu nutzen und die Privatgrundstücke zu respektieren.
Der Stein besteht teilweise aus Glimmerschiefer, ein Material das sich deutlich vom gewöhnlichen rosa Granit unterscheidet. Diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht ihn zu einem besonderen geologischen Beispiel in der Gegend.
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