Chartreuse de Saïx, Kartäuserkloster in Castres, Frankreich
Die Chartreuse de Saïx ist ein Kartäuserkloster in Castres mit Steinmauern und einem zentralen Hof, um den herum Zellen für jeden Mönch angeordnet sind. Heute sind hauptsächlich die Außenmauer und ein großes steinernes Tor erhalten geblieben, während die Gebäude im Laufe der Zeit andere Zwecke erfüllten.
Das Kloster wurde 1362 gegründet, als der Kaufmann Raymond Saissac es durch sein Testament vermachte. Ein Zusammenschluss mit einer benachbarten Kartause im 15. Jahrhundert und ein Wiederaufbau nach religiösen Unruhen prägten seine lange Geschichte.
Das Kloster verkörpert das Leben der Kartäuser, das sich um Stille und persönliche Andacht dreht. Besucher können noch heute die separaten Zellen erkennen, die zeigen, wie jeder Mönch in völliger Isolation betete.
Das Gelände ist zugänglich, doch die erhaltenen Teile sind begrenzt und verteilt sich über das Anwesen. Am besten erkundet man den Ort langsam zu Fuß, um die Architektur und den räumlichen Aufbau vollständig zu erfassen.
Das Kloster entstand durch das Testament eines wohlhabenden Kaufmanns und nicht durch königliche oder kirchliche Stiftung wie viele andere Kartausen. Diese Herkunft aus privatem Vermögen machte es zu einer seltenen Gründungsgeschichte in der Region.
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