Castres, Mittelalterliche Flussstadt in Okzitanien, Frankreich
Castres ist eine Gemeinde im Département Tarn im südlichen Frankreich, die an beiden Ufern des Flusses Agout liegt. Fachwerkhäuser aus vergangenen Jahrhunderten prägen das Altstadtviertel neben Kirchen und öffentlichen Plätzen.
Eine Benediktinerabtei stand hier ab dem 7. Jahrhundert und zog Siedler an. Später wandelte sich der Ort zu einem Zentrum der Textilherstellung und des Lederhandwerks.
Der Name der Stadt stammt vom lateinischen Wort für Lager oder Burg. Die alte Gerberei-Architektur am Fluss erinnert heute an frühere Handwerkstraditionen.
Zu Fuß lassen sich die Flusspromenade und die engen Gassen der Altstadt in wenigen Stunden erkunden. Zwischen Bahnhof und Zentrum liegen etwa 10 Minuten Fußweg.
Der Architekt Le Corbusier entwarf hier in den 1950er Jahren eines seiner letzten Projekte in Frankreich. Das Bauwerk zeigt seinen charakteristischen Umgang mit Beton und Licht.
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