Maison natale de Jean Jaurès, Geburtshaus eines politischen Führers in Castres, Frankreich.
Das Geburtshaus von Jean Jaurès ist ein dreigeschossiges Gebäude mit graubeigem Putz und steilem Ziegeldach, dessen Fenster hellblaue Holzläden tragen, meist paarweise und teils geschlossen. Links neben der Mitte der Fassade liegt eine bogige Tür mit blauem Blatt und der Nummer 8; an der rechten Kante verlaufen ein graues Fallrohr und ein rotes Rohr. Das zweite Obergeschoss ist ein zum Garten offener Dachboden, gefüllt mit Webergerät, dem ursprünglichen Gewerbe der Familie Jaurès in Castres.
Das im 19. Jahrhundert erbaute Haus gehörte den Barbaza, der Familie von Jaurès' Mutter Adélaïde Barbaza. Jaurès wurde dort am 3. September 1859 geboren, vermutlich in einem der Räume im Erdgeschoss. Seine Kindheit verbrachte er anschließend auf dem Gut Fédial. Das Haus wurde am 28. Dezember 1984 als Monument historique eingetragen; seine Fassade wurde renoviert und 2025 eine neue Gedenktafel angebracht.
Der zum Garten offene Dachboden ist mit Webergerät gefüllt und erinnert daran, dass das ursprüngliche Gewerbe der Familie Jaurès in Castres die Weberei war. So verbindet das Haus die Geburt des Politikers mit einem familiären Handwerk statt mit einem großen Gut.
Das Haus ist ein Privatwohnsitz, dessen Inneres nicht zu besichtigen ist; die Fassade mit den blauen Fensterläden und der Tür mit der Nummer 8 ist von der Straße aus zu sehen. Es ist seit dem 28. Dezember 1984 als Monument historique eingetragen, und seine Fassade wurde 2025 renoviert und mit einer neuen Gedenktafel versehen.
Die Fassade wurde renoviert und 2025 eine neue Plakette angebracht. Das Haus ist typisch für die Castreser Architektur jener Zeit, mit steilem Ziegeldach und hellblauen Holzläden; der zum Garten offene Dachboden birgt Webgerät, das ursprüngliche Gewerbe der Familie Jaurès in Castres.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.989 Mitwirkenden weltweit.