Redoute de l'Aiguille, Eingetragenes historisches Fort in Fouras, Frankreich
Die Redoute de l'Aiguille ist ein historisches Fort in Fouras, einer Gemeinde im französischen Departement Charente-Maritime. Das Bauwerk hat einen großen quadratischen Grundriss, zwei gewölbte unterirdische Kasematten in den südlichen Ecken und einen Innenhof, der durch einen Eingang auf der Südseite zugänglich war.
Die Redoute wurde um 1673 errichtet, um die Pointe de l'Aiguille zu sichern und feindlichen Schiffen den Zugang zur Küste zu verwehren. Im 18. Jahrhundert wurden die Mauern verstärkt, insbesondere auf der Meerseite, und seit 2002 steht das Fort unter Denkmalschutz.
Die Redoute liegt an der schmalen Landspitze Pointe de l'Aiguille, und dieser Name hat sich auf das gesamte Bauwerk übertragen. Wer am Ufer entlangläuft, sieht das massive Geviert, das auf einer Seite direkt ans Meer stößt, als prägendes Element der Küstenlinie von Fouras.
Da Teile des Forts durch Baueingriffe aus dem 20. Jahrhundert verändert wurden, lohnt es sich, zuerst die Außenseite zu umrunden, um sich einen Überblick zu verschaffen. Das Gelände ist von der Küste aus sichtbar, und der beste Blick auf die Südseite ergibt sich bei Niedrigwasser.
Die Nordflanke des Forts, einst als Kaserne genutzt, wurde teilweise abgerissen und durch einen modernen Betonschuppen ersetzt. Dieses Nebeneinander von altem Steinmauerwerk und nüchternem Beton ist eines der ungewöhnlichsten Details, die beim Rundgang auffallen.
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