Via Crucis of Lourdes, Religiöse Skulpturengruppe im Heiligtum Unserer Lieben Frau von Lourdes, Frankreich
Die Via Crucis von Lourdes besteht aus vierzehn großen Gusseisenreliefs, die aufwärts entlang eines markierten Weges angeordnet sind. Jede Station zeigt eine Szene aus der Geschichte Jesu auf seinem Weg zur Kreuzigung in sorgfältig gestalteten Kompositionen.
Die Sammlung wurde 1898 von der Maison Raffl hergestellt und installiert und fügte sich als bedeutende Ergänzung in das Heiligtum ein. Diese Gusseisenwerke wurden in einer Zeit erschaffen, als sich der Pilgerort bereits zu einem wichtigen religiösen Zentrum entwickelt hatte.
Die Stationen sind ein Ort der Andacht für Pilger, die hier innehalten und über die Leidensgeschichte nachdenken. Besucher berühren oft die Metallskulpturen oder knien nieder, um in stiller Verehrung zu verweilen.
Der Pfad mit allen vierzehn Stationen ist das ganze Jahr über zugänglich und folgt einer eindeutig markierten Route. Die aufwärts führende Wanderung ist gemächlich zu bewältigen und erfordert keine besonderen Fähigkeiten.
Die Stationen sind so positioniert, dass Besucher jede Szene von mehreren Blickwinkeln betrachten können, was ein immersives Erlebnis schafft. Diese durchdachte Anordnung ermöglicht es, die Details der Metallarbeiten aus verschiedenen Perspektiven zu erfassen.
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