Orgue de tribune de l'église Notre-Dame-de-la-Croix de Ménilmontant, Pfeifenorgel in einer Kirche im 20. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Tribünenorgel von Notre-Dame-de-la-Croix de Ménilmontant steht in einem großen Steinbogen am Ende des Schiffes, gerahmt von zwei hohen dunklen Holztürmen mit kegelförmigen Spitzen; dazwischen hängt ein rundes Glasfenster in Weiß, Rosa und Violett, und darunter trägt eine weiße Steinbalustrade mit kleinen Bögen eine Uhr mit schwarzen römischen Ziffern. Aristide Cavaillé-Coll baute das Instrument 1874 mit zwei Manualen zu 56 Tasten, einem 30-tönigen Pedal und 26 Registern.
Die Orgel wurde 1874 von Aristide Cavaillé-Coll gebaut, kurz nach der Fertigstellung der Kirche, wobei die Anwesenheit von Kirchenglocken die ursprünglich geplante dritte Klaviatur verhinderte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Instrument mehrmals bearbeitet, insbesondere 1912 von Charles Mutin, und schließlich zwischen 1989 und 1990 von Daniel Birouste restauriert.
Die Orgel ist von der Hauptkirche aus gut sichtbar, da sie auf einem erhöhten Podest am Ende des Hauptschiffs platziert ist. Bei Konzerten oder Gottesdiensten mit Orgelbegleitung kann man den Klang von jedem Punkt im Kirchenraum hören.
Obwohl das Instrument nur 26 Register hat, füllt sein Klang den gesamten Kirchenraum aus, was zum Teil auf den hohlen Boden der Empore zurückzuführen ist, der als natürlicher Resonanzkörper wirkt. Diese bauliche Besonderheit war bereits bei der Konstruktion berücksichtigt worden.
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