Passage de la Main-d'Or, thoroughfare in Paris, France
Der Passage de la Main-d'Or ist ein schmaler Durchgang in Paris, der sich etwa 250 Meter erstreckt und nur 2,5 Meter breit ist. Die Gasse verbindet die Rue du Faubourg-Saint-Antoine mit der Rue de Charonne und verläuft mit Kopfsteinpflaster, wobei alte Gebäudefassaden auf beiden Seiten stehen, von denen einige sichtbare Zeichen des Alters tragen.
Das Passage wurde offiziell 1966 in das Straßensystem der Stadt aufgenommen, nachdem es lange Zeit als 'Cour de la Main-d'Or' bekannt war. Die Gegend entstand als Zentrum für Handwerker und Handeltreibende, die sich um die Rue du Faubourg-Saint-Antoine konzentrierten, ein Gebiet, das für seine Möbelwerkstätten und Metallverarbeitung berühmt wurde.
Der Name 'Main-d'Or' bedeutet 'Goldene Hand' und erinnert an alte Handwerksbetriebe, die einst diesen Ort prägten. Heute zeigen noch immer erhaltene Werkstätten wie die von Marcotte und Schmidt die Tradition der Handwerkskunst in Möbelherstellung und Metallverarbeitung, die das Viertel seit Generationen kennzeichnet.
Der Durchgang ist für Fußgänger leicht zugänglich und besonders im südlichen Bereich zu Fuß gedacht, während Fahrzeuge weiter nördlich fahren können. Morgens und abends ist dieser Ort ruhiger, was ihn zu einem entspannten Spaziergang macht.
Versteckt im Durchgang befindet sich das Theater de la Main d'Or an der Nummer 15, ein kleines Kunsttheater, das seit langem lokale Aufführungen veranstaltet. Außerdem erinnern alte Tafeln und die historische Türöffnung 'Porte de la Cité Dupuy' von etwa 1880 an die Zeit, als dieser Ort Handwerksbetriebe und kleine Geschäfte beherbergte.
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