Punta Charrà, Berggipfel in Hautes-Alpes, Frankreich und Piemont, Italien.
Die Punta Charrà ist ein Berggipfel an der Grenze zwischen Frankreich und Italien mit einer Höhe von etwa 2800 Metern und ausgestatteten Felswegen für Bergsteiger. Das Gelände bietet steile Felsflanken, Klettersteige mit Eisenbügeln und gibt Zugang zu weiträumigen Ausblicken auf die umliegenden Alpen.
Das Gebiet rund um den Gipfel war während Grenzauseinandersetzungen zwischen Frankreich und Italien strategisch wichtig und wurde mit militärischen Pfaden erschlossen. Diese historischen Routen zeigen die einstige Bedeutung des Berges als Kontrollpunkt in den Alpen zwischen den beiden Ländern.
Die traditionellen Schutzhütten in der Gegend dienen als Treffpunkte für Wanderer, die sich über ihre Erfahrungen in den Bergen austauschen und die dort lebenden Steinadler beobachten.
Die Wanderung beginnt in der Nähe von Névache und erfordert etwa 1700 Meter Höhenunterschied für eine abwechslungsreiche Rundtour. Die beste Zeit für eine Besteigung ist von Juni bis September, wenn Schnee und Eis in den höheren Lagen minimal sind.
Die Klettersteige entlang der Charrà-Route benutzen Eisenbügel und Seile, die Anfang des 20. Jahrhunderts installiert wurden. Diese technischen Hilfen ermöglichen es Wanderern, sichere Übergänge über die steilsten und exponiertesten Felsbereiche zu erreichen.
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