Abbaye d'Homblières, Benediktinerabtei in Homblières, Frankreich.
Die Abbaye d'Homblières ist eine ehemalige Benediktinerabtei in der Picardie mit noch erhaltenen Steinbauten aus dem Mittelalter. Der Komplex zeigt unterirdische Gänge, Kavernen und ein beeindruckendes Eingangsportal, das heute in ein Wohngebäude des 19. Jahrhunderts integriert ist.
Das Kloster wurde um 650 von Saint Eloi gegründet und diente zunächst als Frauenkloster. Ein Jahrhundert später, im Jahr 949, wandelte König Ludwig IV. es unter päpstlicher Genehmigung in ein Benediktiner-Männerkloster um.
Der ursprüngliche Name der Abtei stammt von Saint Hunegund ab, deren Verehrung bis heute an diesem Ort spürbar ist. Besucher können sehen, wie die religiöse Geschichte in den Steinen und Räumen des Klosters lebendig bleibt.
Der Zugang zum Gelände erfolgt über ein Portal, das in ein bewohntes Privathaus integriert ist. Besucher sollten beachten, dass große Teile des Komplexes unterirdisch liegen und Voranmeldung erforderlich sein kann.
Während des Ersten Weltkriegs machten deutsche Unterhändler auf ihrer Reise zur Unterzeichnung des Waffenstillstands von 1918 einen Halt in der Pfarrei von Homblières. Dieses historische Ereignis verbindet das Dorf auf überraschende Weise mit den großen politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts.
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