Surrounding wall of the national domain of Chambord, Historische Umfassungsmauer in Chambord, Frankreich.
Der Umfassungsmauer des Nationaldomäne Chambord erstreckt sich über ein großes Gelände und bildet eine konstante, steinerne Barriere. Sie verläuft mit einer einheitlichen Höhe und grenzt verschiedene Zonen des Anwesens voneinander ab.
Der Bau des Umfassungsmauers begann 1524 unter der Anweisung von Franz I., um die königlichen Jagdgründe innerhalb der Boulogne-Wälder deutlich abzugrenzen. Das Projekt entstand aus dem Wunsch, ein großes Jagdrevier mit klaren Grenzen zu schaffen.
Die Mauer prägt das Erscheinungsbild des Domänengeländes und zeigt die historische Bedeutung klarer Grenzen für königliche Besitzungen. Besucher können die Funktion dieser Grenze noch heute nachvollziehen, wenn sie entlang der Wege gehen und die Landschaft beobachten.
Das Gelände ist über mehrere Eingänge und Tore zugänglich, die in die Mauer integriert sind und zu Wander- und Radwegen führen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege um das gesamte Anwesen führen.
Die Mauer schützt einen Naturraum, in dem verschiedene Wildtierarten leben und sich bewegen können, ohne dass sie die geschlossene Grenze verlassen. Dieser Doppelzweck als Bauwerk und Naturschutzbereich macht sie zu etwas Besonderem.
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