Parc de Chambord, Renaissancepark in Centre-Val de Loire, Frankreich
Der Parc de Chambord ist ein weitläufiges, von einer Mauer umgebenes Waldgebiet mit Alleen, Kanälen und Gärten rund um das Schloss Chambord im Loiretal. Der Park besteht aus alten Eichenwäldern, offenen Lichtungen und einem Netz aus Wegen, die sich durch die gesamte Anlage ziehen.
König Franz I. ließ den Park im 16. Jahrhundert als königliches Jagdrevier anlegen und mit einer langen Mauer umschließen, die noch heute erhalten ist. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gebiet mehrfach den Besitzer, bevor es schließlich vom französischen Staat übernommen wurde.
Der Park ist einer der größten ummauerten Wälder Europas und beherbergt eine der dichtesten Rotwildpopulationen Frankreichs, die Besucher bei Dämmerung oft am Waldrand beobachten können. In der Brunftzeit im Herbst ist das Röhren der Hirsche weithin zu hören, was viele Menschen gezielt in den Park lockt.
Der Park verfügt über mehrere Eingangstore und ein gut ausgeschildertes Wegenetz, das sich sowohl für Spaziergänger als auch für Radfahrer eignet. In der Nähe des Schlosses befinden sich Fahrradverleihstationen, was einen der bequemsten Wege darstellt, um das weitläufige Gelände zu erkunden.
Die Mauer, die den Park umschließt, ist eine der längsten Trockensteinmauern Frankreichs und erstreckt sich über mehr als 32 Kilometer. Sie wurde gebaut, bevor das Schloss fertiggestellt war, was zeigt, dass die Kontrolle über das Jagdrevier von Anfang an oberste Priorität hatte.
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