Centre-Val de Loire, Verwaltungsregion in Zentralfrankreich
Centre-Val de Loire ist eine Verwaltungsregion in Zentralfrankreich mit Orléans als Hauptstadt und sechs Départements, durch die sich die Loire über mehrere hundert Kilometer schlängelt. Felder, Wälder und Weinberge wechseln sich ab, während Städte wie Tours und Blois entlang des Flusses liegen.
Die französische Krone verlegte im frühen 15. Jahrhundert ihren Sitz in diese Gegend und ließ Schlösser wie Chambord und Chenonceau errichten, die heute zu den bekanntesten Bauwerken Frankreichs zählen. Die Nähe zur Hauptstadt und die fruchtbaren Böden machten das Tal zu einem bevorzugten Rückzugsort für Adel und Könige.
Die Loire prägt seit Jahrhunderten die Architektur und Lebensweise der Region, wobei viele Schlösser noch heute für Konzerte, Ausstellungen und Führungen genutzt werden. Besucher können in Kellereien entlang des Flusses direkt mit Winzern sprechen und Weine probieren, die auf den kalkhaltigen Böden des Tals wachsen.
Zahlreiche Radwege verbinden Schlösser, Weingüter und kleine Ortschaften miteinander und ermöglichen mehrtägige Touren durch das Tal. Lokale Tourismusbüros bieten Karten mit markierten Strecken an, die auch für Familien und weniger geübte Radfahrer geeignet sind.
Neben den bekannten Schlössern produziert die Region große Mengen an Getreide und Sonnenblumen, sodass weite Felder zwischen den Weingärten das Bild prägen. Mancher Landstrich wirkt eher ländlich und ruhig, was einen Kontrast zu den prunkvollen Anwesen bildet.
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