Bibliothèque nationale de France, Nationalbibliothek im 2. Arrondissement, Frankreich
Die Bibliothèque nationale de France ist eine nationale Bibliothek im 13. Arrondissement in Paris, die sich durch vier Ecktürme aus Glas und Stahl auszeichnet, die ein rechteckiges Gebäude am Seineufer bilden. In der Mitte liegt ein tiefer gelegener Garten mit hohen Bäumen, der von den Lesesälen aus sichtbar ist und von den Türmen umgeben wird.
Die Institution wurde im 16. Jahrhundert als königliche Sammlung gegründet, als ein Dekret verlangte, dass Drucker jedes veröffentlichte Werk hinterlegen mussten. Der heutige Standort am Flussufer wurde Ende des 20. Jahrhunderts eröffnet, um die wachsenden Bestände unterzubringen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
In den öffentlichen Lesesälen sitzen Studenten und Forscher an langen Tischen, während in den Ausstellungsräumen regelmäßig Manuskripte und seltene Drucke gezeigt werden. Die Besucher können in den Galerien alte Karten, Münzen und Fotografien betrachten, die aus den Sammlungen der Bibliothek stammen.
Die verschiedenen Ebenen bieten unterschiedliche Bereiche für Lektüre, Recherche und Mediennutzung, mit großen Fenstern, die Tageslicht hereinlassen. Besucher können auf den mehreren Zwischengeschossen die gewünschten Abteilungen finden und durch die übersichtliche Anordnung leicht navigieren.
Der eingelassene Garten in der Mitte des Komplexes ist von außen nicht sofort sichtbar und erst beim Betreten der Lesesäle erkennbar. Die Bäume im Innenhof wachsen auf einer eigenen Ebene unterhalb der Hauptgebäude und schaffen einen ruhigen Kontrast zu den hohen Türmen rundherum.
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